Eine verdrehte Baumwurzel liegt strömendem Wasser. Am rechten Rand ist das grasbewachsene Ufer zu sehen.

Klima

Mit jährlichen Niederschlagsmengen bis zu 2700 mm (im Mittel 2200 mm) liegt der Nationalpark Schwarzwald in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands außerhalb der Alpen. Die Niederschläge übersteigen sogar die des wesentlich höheren Südschwarzwalds. Der Grund hierfür ist die westlich vorgelagerte Zaberner Senke. Sie schmälert den Regenstaueffekt der Vogesen sehr deutlich, so dass die feuchten Luftmassen vom Atlantik fast ungehindert den Nordschwarzwald erreichen. Die Niederschläge sind relativ gleichmäßig über das Jahr hinweg verteilt, wobei das Maximum im Juli erreicht wird. Ein größerer Teil der Niederschläge fällt als Schnee. Bereits Mitte November können sich geschlossene Schneedecken bilden. Aufgrund der starken und häufigen Stürme treten in den Hochlagen nicht selten Schneeverwehungen auf.

Das Jahresmittel der Lufttemperaturen liegt in den Hochlagen bei etwa 5 Grad Celsius, wobei im Januar der Durchschnitt bei -3 und im Juli bei knapp 13 Grad Celsius liegt. Entsprechend kurz ist die Vegetationsperiode. Nur von Juni bis September übersteigt die mittlere Temperatur die 10-Grad-Celsius-Marke. Häufig liegt der Nationalpark auch im Nebel - laut Statistik an durchschnittlich 180 Tagen im Jahr. Im Herbst und Winter gibt es allerdings auch des Öfteren sogenannte Inversionswetterlagen, bei denen es auf den Bergen deutlich wärmer sein kann als in den umliegenden Tälern.

Geologie

Aus geologischer Sicht zählt der Schwarzwald zu den interessantesten und ältesten Mittelgebirgsformationen Europas. Das sogenannte Grundgebirge aus Graniten und Gneisen bildet die Basis des Grindenschwarzwalds. Es entstand bereits im Erdaltertum vor mehr als 300 Millionen Jahren.

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Klima

Mit jährlichen Niederschlagsmengen bis zu 2700 mm (im Mittel 2200 mm) liegt der Nationalpark Schwarzwald in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands außerhalb der Alpen. Die Niederschläge übersteigen sogar die des wesentlich höheren Südschwarzwalds.

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Waldgeschichte

Schon die nacheiszeitlichen Jäger*innen und Sammler*innen haben die großflächigen Wälder des Nordschwarzwalds genutzt. Vor 1000 Jahren war das gesamte Nationalparkgebiet dann mit strukturreichen Urwäldern bedeckt. Die ersten Dauersiedlungen entstanden ebenfalls um diese Zeit.

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Flora & Fauna

Im Nationalpark finden sich unterschiedlichste Lebensräume, an die sich jeweils viele Arten angepasst haben: von dichten Bergmischwäldern, bis zu Grinden und Mooren. Die eiszeitlichen Kare mit ihren steilen Abfällen bieten zum Teil hochspezialisierten Arten wertvollen Lebensraum.

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Abgebrochener Stamm

 

"Der Wald im Nationalpark wird sich auf natürliche Weise verändern und dem Klimawandel anpassen – wir müssen ihm nur die Zeit dazu lassen."

Franz Untersteller,

Umwelt- & Naturschutzminister