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Pflanzaktion: 1500 Buchen für noch mehr Farbe in der Natur

09.04.2018

Drei Jahre alte Buchensetzlinge aus der Region werden an verschiedenen Stellen im Nationalpark gepflanzt.

Es ist sozusagen ein Angebot für mehr Vielfalt im Wald. 1500 Buchensetzlinge aus der Region werden in den kommenden Wochen an verschiedenen Stellen im Nationalpark gepflanzt. „Oberstes Motto des Nationalparks ist ‚Natur Natur sein lassen‘ – hier geht es aber darum, der Natur sozusagen zum Start einen möglichst großen Farbkasten zur Verfügung zu stellen, was auch mit Blick auf den Klimawandel sehr sinnvoll ist“, erklärte Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, heute beim öffentlichen Auftakt der Pflanzaktion im Bereich Seibelseckle.

„Die Buche hat in den Wäldern des Nationalparks früher eine viel größere Rolle gespielt“, erinnerte Dr. Klaus Michael Rückert, Vorsitzender des Nationalparkrats. Durch die menschliche Bewirtschaftung in diesen Höhenlagen ist die Baumart allerdings in vielen Bereichen nur noch wenig oder gar nicht mehr vertreten. Die Pflanzaktion soll also gewissermaßen eine kleine Starthilfe für Buchen im stark fichtendominierten Schwarzwald sein. „Ich freue mich, dass die Rückkehr zur natürlichen Waldentwicklung mit Buchen aus der Region unterstützt wird“, sagte Rückert. 2017 hatte der Nationalparkrat den Zielen und Richtlinien für das Waldmanagement im Nationalpark zugestimmt.

Bis 2044 gibt es im Schwarzwälder Schutzgebiet als sogenanntem Entwicklungsnationalpark noch die Möglichkeit, in einigen Bereichen etwas an der Waldstruktur zu verändern. „Wobei wir im Nationalparkplan klar festgelegt haben, dass wir nur ganz behutsam und an sehr auswählten Stellen Prozesse anzustoßen“, betonte Jörg Ziegler, Leiter des Fachbereich Wald und Naturschutz im Nationalpark.

Bild: Staatssekretär Dr. Andre Baumann (links) und Dr. Klaus Michael Rückert, Vorsitzender des Nationalparkrats (2. v. li.), schauen bei Waldarbeiter Jochen Burkhardt (2. v. re.) zu, wie man die Bäumchen fachgerecht setzt.  ©Franziska Schick (Nationalpark Schwarzwald)








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