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Schwarzwald-Talk am 21. Mai: Wald, Wohl und Werte

Wald – Quelle der Erholung. ©Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)
15.05.2019

Ein moderiertes Gespräch über den Wald als Quelle der Erholung – und was uns solche Orte wert sind/ Zu Gast sind: Juristin Dr. Melanie Adamek, Zoologe Dr. Christof Schenck und Ökologe Dr. Lutz Spandau

Dass sich Aufenthalte in der Natur positiv auf unser Wohlbefinden auswirken, ist heutzutage unbestritten. Das Stichwort „Waldbaden“ hat wohl jeder schon einmal gehört. Und dass der Aufenthalt im Wald tatsächlich positive Einflüsse auf unsere Psyche und unseren Körper hat, ist wissenschaftlich belegt. Doch was sind uns solche Orte der Erholung überhaupt wert? Ist das überflüssiger Luxus einer Wohlstandsgesellschaft? Und spielt es auf die Wahrnehmung als Gesundheitsquelle eine Rolle, wie wild ein Wald ist?
Welche Rolle Wildnis bei den Empfindungen der Menschen gegenüber ihrem Wald und seinem Erholungseffekt hat, ist auch ein Thema, das eng mit dem Nationalpark Schwarzwald verknüpft ist. Auf weiten Teilen schaut der Mensch hier nun nur noch zu, was die Natur macht, wenn man sie machen lässt. Der Slogan „Eine Spur wilder“ spiegelt wider, dass der sich selbst überlassene Wald nach und nach zu einem Stück neuer Wildnis wird – ein Naturzustand, der in Mitteleuropa selten geworden ist. Am 21. Mai steht die Rolle der Wälder für Wohlbefinden und Wertevorstellungen im Mittelpunkt des ersten Schwarzwald-Talks 2019, der diesmal in Kappelrodeck zu Gast ist. Anmeldeschluss für die kostenfreie, öffentliche Veranstaltung ist am 20. Mai, 13 Uhr.

Heimat 4.0 – Schwarzwald-Talk, Gespräch über Mensch und Natur
Termin:          21. Mai, 18 – 20 Uhr
Programm:    18.00 Uhr     Filmischer Auftakt und Begrüßung
                      18.30 Uhr     Statements
                      •    „Wald als Erholungsort – Luxus der Wohlstandsgesellschaft?“, Dr. Melanie Adamek, Autorin des Buches „Im Wald sein – die natürliche Antwort auf Psychostress und              Zivilisationskrankheiten“
                      •    „Wälder – nur die Summe der Bäume?“, Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt a. M.
                      •    „Was sind uns wilde Wälder wert?“, Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung
                      18.45 Uhr    Talk-Runde
                      19.45 Uhr    Fragen aus dem Publikum
                      20.00 Uhr     Filmischer Abschluss, anschließend kleiner Empfang
Treffpunkt:    Im Winzerkeller Hex vom Dasenstein, Burgunderplatz 3, 77876 Kappelrodeck
Zielgruppe:   Interessierte ab 8 Jahren
Anmeldung:  erforderlich, auf der Nationalpark-Website oder im Nationalparkzentrum Ruhestein unter 07449 / 92 998 444; Anmeldeschluss ist der 20. Mai, 13 Uhr

Hintergrund:
Der Schwarzwald-Talk: Die Dialogreihe der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Umweltministeriums Baden-Württemberg und des Nationalparks Schwarzwald lädt in loser Folge zu spannenden Diskussionen ein: über scheinbare Widersprüche und zukunftsweisende Gemeinsamkeiten. Prominente Gäste führen an unterschiedlichen Orten Gespräche zu Themen wie Wildnis und Wissen oder Kultur und Natur. Mit dieser Reihe sollen auch Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Nationalparkregion aufgezeigt werden. Moderiert wird die Veranstaltung von Claus-Peter Hutter, Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg.
Die Talkgäste:Dr. Melanie Adamek ist Juristin. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Phänomen Waldbaden, japanisch Shinrin Yoku, und hat ein vielbeachtetes Sachbuch zum Thema veröffentlicht. Ihr geht es um das Im-Wald-Sein im Sinne von „sich darauf einlassen, wahrnehmen und präsent sein“. Der Biologe Dr. Christof Schenck wusste schon als Kind, dass sein Leben nur mit Tieren denkbar ist. Doch noch nie gab es so viele Menschen, noch nie wurden die Lebensräume so grundlegend verändert. Dem versucht er als Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt a. M. entgegenzuwirken – zum Schutz für Wildtiere und ihre Lebensräume. Dr. Lutz Spandau ist Landschaftsarchitekt und Ökologe. Seit 1991 ist er Vorstand der Allianz Umweltstiftung und für die Konzeption und Struktur der Stiftung und der Förderprojekte verantwortlich. Er ist Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.