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Impressum

Nationalpark Schwarzwald
Schwarzwaldhochstr. 2
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07449 - 92998 499
info@nlp.bwl.de
Informationsveranstaltung in Herrenwies zum Verkehrskonzept

Kontakt

Ansprechpartnerin "Verkehrskonzept":

Sie haben Fragen zum Verkehrskonzept? Bitte wenden Sie sich an unsere zuständige Mitarbeiterin:

Natalie Beller
Koordination Tourismus & Verkehr
Tel.: +49 7442 18018 321
natalie.beller[at]nlp.bwl.de



Ansprechpartnerin "Beteiligung":

Sie haben Fragen rund um das Thema Beteiligung? Bitte wenden Sie sich an unsere zuständigen Mitarbeiterinnen:

Regina Drobnik
Koordination von Abstimmungsprozessen, Nationalparkplanung
Tel.: +49 7442 18018 311
beteiligung[at]nlp.bwl.de


Lisa Milbrandt
Koordination von Abstimmungsprozessen, Nationalparkplanung
Tel.: +49 7442 18018 310
beteiligung[at]nlp.bwl.de

Verkehrskonzept

Studie zum Verkehrskonzept liegt nun vor

Am 15. Oktober 2018 hat der Nationalparkrat die Studie zum Verkehrskonzept zur Kenntnis genommen, die Teil des Nationalparkplans ist. Die Studie zum Verkehrskonzept beinhaltet rund 60 Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der aktuellen, verkehrlichen Situation. Erarbeitet wurde der Bericht von dem vom Ministerium für Verkehr beauftragten Planungsbüro PTV Transport Consult GmbH mit seinen Partnern raumobil GmbH, Media-Seven GmbH und PWC AG.

Grundlage für die Studie waren unter anderem über 600 Anmerkungen, die im vorangegangenen Beteiligungsprozess mit der Region zusammengetragen wurden. Der so entstandene Maßnahmenkatalog wurde in den letzten Monaten intensiv von Nationalparkrat/ -beirat, dem Fachgremium "AG Verkehrskonzept" sowie dem Verkehrsministerium und der Nationalparkverwaltung geprüft, diskutiert und bearbeitet. Gefördert wurde das Konzept vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Auf ein gut ausgearbeitetes Verkehrskonzept wird im Nationalparkplan sehr viel Wert gelegt: Der Verkehr auf der Schwarzwaldhochstraße ist seit jeher vom motorisierten Individualverkehr geprägt. Besonders an besucherstarken Tagen spitzt sich hier die Verkehrssituation zu. Gemeinsames Ziel ist daher, die Schwarzwaldhochstraße zu entlasten und den ÖPNV zu stärken. Dabei gilt es, die unterschiedlichsten Nutzergruppen, vom Pendler- über den Wirtschaftsverkehr bis hin zum Freizeitverkehr, zu bedenken. Eine weitere große Herausforderung ist zudem, eine Verhaltensänderung und ein Bewusstsein für nachhaltige Mobilität in der Region zu schaffen.

Mit der vorliegenden Studie zum Verkehrskonzept besteht für die gesamte Region die Chance, die Verkehrssituation im und zum Nationalpark, aber auch in der Region selbst, zu verbessern. Das Konzept nützt daher nicht nur den Gästen des Nationalparks son-dern auch gleichermaßen der umliegenden Bevölkerung.

Wie geht es weiter?

Der ausgearbeitete Bericht zum Verkehrskonzept dient als Umsetzungsgrundlage. Die Umsetzung selbst liegt bei den Landkreisen, Gemeinden und dem Land. Die Ausgestaltung und Finanzierung der konkreten Umsetzungsschritte ist zwischen dem Verkehrsministerium und den Kreisen bzw. Gemeinden je nach Zuständigkeit zu vereinbaren. Zum Thema Finanzierung werden derzeit intensive Gespräche zwischen den Land- und Stadtkreisen und dem Ministerium für Verkehr geführt. Insbesondere beim Thema Ausbau ÖPNV ist die Frage der Finanzierung entscheidend.

Zur Begleitung der Umsetzung des Verkehrskonzeptes wurde ein Steuerkreis unter Leitung von Landrat Dr. Rückert initiiert. Dieser besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise Freudenstadt, Rastatt und Ortenaukreis, des Stadtkreises Baden-Baden, der Nationalparkregion e. V., der Nationalparkverwaltung und des Ministeriums für Verkehr.

Die Umsetzung erfordert neben den finanziellen Mitteln auch umfangreiche Abstimmungsrunden über drei Landkreise hinweg und das Zusammenbringen der Bedürfnisse aus Naturschutz, Mobilität und Tourismus. Eine nachhaltigere, umweltbewusstere Mobilität im Nationalpark und in der gesamten Region ist das gemeinsame Ziel.


Derzeit zentrale Maßnahmen:

  • Einführung von (zusätzlichen) Regionalbuslinien, z. B. zwischen Baden-Baden und Freudenstadt.
  • Parkraumplanung am Ruhestein für das neue Besucher- und Informationszentrum und für das Nationalparkhaus in Herrenwies.
  • Entwicklung einer digitalen Informationsplattform, um Informationen nutzerorientiert zur Verfügung stellen zu können.
  • Aufstellen von Lärmdisplays zur Sensibilisierung von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern.
  • Entwicklung einer gemeinsamen Kommunikation mit den Akteuren der Region, um das Thema nachhaltige Mobilität mehr in der Region zu verankern und für den ÖPNV zu begeistern.
  • Gemeinsame Planung zur Umgestaltung von zentralen Bushaltestellen (barrierefreier Ausbau, Information, einheitliches Design, E-Mobilität) mit der Nationalparkregion.


Die Nationalparkverwaltung hat alle Anregungen, die zum Verkehrskonzept eingegangen sind, zusammengetragen. Eine Übersicht aller Anmerkungen sowie die Erläuterungen der Nationalparkverwaltung, wie diese im aktuellen Konzept berücksichtigt wurden, finden Sie in absehbarer Zeit hier.

Dokumente Verkehrskonzept Nationalpark:

Hintergrund

Infobusfahrt mit Nationalparkleiter Wolfgang Schlund im Rahmen des Verkehrskonzeptes

Zur Entwicklung des Verkehrskonzeptes wurde 2017 ein umfangreicher Beteiligungsprozess durchgeführt. Dazu gehörten drei Busfahrten, mehrere Workshops mit kommunalen Vertreterinnen und Vertreter sowie verschiedenen Expertengruppen zum Thema Verkehr. Weiterhin wurde das erarbeitete Konzept zwei Wochen lang online vorgestellt. Interessierte konnten das Konzept kommentieren und Vorschläge zum Verkehrskonzept einbringen. Nach Abschluss des Beteiligungsprozesses ist die Beteiligungsseite www.schwarzwald-nationalpark-im-dialog.de nun umgezogen. Sie finden alle aktuellen Informationen und Daten ab sofort hier im Beteiligungsarchiv Verkehrskonzept.

Archivdateien:

In den PDF-Dateien finden Sie alle Inhalte der Online-Beteiligungsplattform zum Verkehrskonzept.

Wegekonzept

Wegekonzept

Ziel des Wegekonzepts ist eine Verbesserung des bestehenden Wegenetzes. Es soll sowohl den Schutz der Natur als auch das Erleben des Nationalparks für die unterschiedlichen ...

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Gebietsgliederung

Gebietsgliederung

Das Modul Zonierung ist ein wichtiger Bestandteil des Nationalparkplans, der sozusagen das Betriebshandbuch des Nationalpark Schwarzwald darstellt. Das Ziel ist, die Nationalparkfläche in Zonen mit unterschiedlichem Schutzstatus einzuteilen.

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Beteiligung

Beteiligung ist dem Nationalpark ein zentrales Anliegen. Sie ist sogar im Nationalpark-Gesetz (§6 NLPG) vorgeschrieben. Uns ist es dabei wichtig, über die Entwicklungen ...

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Großes Interesse

Während des Beteiligungsprozesses zum Verkehrskonzept gingen rund 640 Anmerkungen aus der Bevölkerung ein. 117 davon stammten von der Onlinebeteiligungsplattform.