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Mit der Nationalparkleitung unterwegs

20.01.2020 von Pressestelle in Kategorie: Nachrichten
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Wie Tiere im Nationalpark überwintern

Auf der Exkursion „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“ geht es am 24. Januar um die besonderen Bedingungen in der Winterzeit

Auf der Wanderung „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“ geht es am 24. Januar um Tiere im Winter und die besonderen Anforderungen an das Überleben. Geführt wird die nachmittägliche Exkursion von Nationalparkleiter Wolfgang Schlund. Bei ausreichend Schnee geht es auf Schneeschuhen in die Winterwelt. Anmeldeschluss ist am 24. Januar, 13 Uhr.

Für Winterwanderer eine Freude: Kalte, klare Luft und Ruhe, die im Winter in der Natur vorherrscht. Für die Natur ist diese Ruhe jedoch keine Annehmlichkeit, sondern Überlebensstrategie. „Gerade Wildtiere sind in dieser Jahreszeit ganz besonders auf unsere Rücksicht angewiesen, weil sie bei jeder Störung und bei jedem Aufgescheucht werden wertvolle Ressourcen verbrauchen, die sie zum Überleben brauchen“, sagt Nationalparkleiter Wolfgang Schlund.

Jedes Tier hat dabei seine ganz eigenen Strategien entwickelt, um der kalten Jahreszeit zu trotzen. Auf der Wanderung verrät Wolfgang Schlund unter anderem, wie das Eichhörnchen seine Vorräte wiederfindet, warum der Siebenschläfer seinem Namen alle Ehre macht – und welche Vögel auch im Winter im Nationalpark ausharren.

Hintergrund:
Im Rahmen der Reihe „Mit der Nationalparkleitung unterwegs“ haben Besucherinnen und Besucher mehrmals im Jahr Gelegenheit, jeweils einen der beiden Nationalparkleiter auf einer Wanderung zu begleiten, Fragen loszuwerden, aktuelle Themen zu diskutieren und Neuigkeiten aus dem Nationalpark zu erfahren.

Termin:           Freitag, 24. Januar, 14 – 17 Uhr
Treffpunkt:     Nationalparkzentrum Ruhestein
Zielgruppe:     alle Interessierten
Kosten:           ggf. Schneeschuhleihgebühr, 10,- Euro/Erwachsener; 5,- Euro/Kind
Anmeldung:    erforderlich, per Online-Formular im Veranstaltungkalender oder im Nationalparkzentrum Ruhestein unter Telefon 07449 / 92 998 444. Anmeldeschluss ist der 24. Januar, 13 Uhr.

 

Weitere Veranstaltungen im Nationalpark Schwarzwald in der kommenden Woche:


Wo bleiben die Luchse

Vortrag
Tiere – Wildnis
 

Die Artenvielfalt gewinnt zu Recht immer mehr an Bedeutung. Doch wo bleibt die größte Katze, der Luchs, in Baden-Württemberg? 2019 waren es zwei gesichtete Luchse im Land – beides Kater. Im Nachbarland Schweiz wurden vor etwa 40 Jahren die ersten Luchse wieder angesiedelt. Heute sind es etwa 250 Tiere, die eine isolierte Population bilden. Welche Perspektive gibt es für diese Luchse? Der Schwarzwald kann hier eine wichtige Rolle spielen.

Termin:          Freitag, 31. Januar, 19 - 20.30 Uhr
Treffpunkt:    Nationalparkzentrum Ruhestein
Kosten:          5,- Euro p. P.
Teilnehmer:   alle Interessierten
Referent:        Peter Sürth (Wildtierbiologe)
Anmeldung:   erforderlich, per Online-Formular im Veranstaltungkalender oder im Nationalparkzentrum Ruhestein unter Telefon 07449 / 92 998 444. Anmeldeschluss ist der 30. Januar, 13 Uhr.


Winterwildnis entdecken (DGS)

Führung in Deutscher Gebärdensprache
Tiere – Pflanzen
 

Was ist ein Nationalpark? Welche Tiere und Pflanzen gibt es hier? Und was machen sie, wenn alles unter einer dicken Schneedecke verborgen liegt? Diese und viele weitere Fragen werden auf der geführten Schneeschuhtour in Gebärdensprache beantwortet. Gemeinsam geht es auf eine Spurensuche in den winterlichen Nationalpark.

Hinweise:         Führung in Gebärdensprache (DGS). Feste Schuhe und Ausdauer sind erforderlich. Falls kein Schnee liegt, wird die Tour als Wanderung ohne Schneeschuhe durchgeführt. Rückfragen an: svenja.fox@nlp.bwl.de
Termin:             Samstag, 1. Februar, 10 - 16 Uhr
Treffpunkt:       Nationalparkzentrum Ruhestein
Kosten:             ggf. Schneeschuhleihgebühr (10,- Euro/Erwachsener; 5,- Euro/Kind)
Teilnehmer:      alle Interessierten
Referent:          Svenja Fox
Anmeldung:    erforderlich, per Online-Formular im Veranstaltungkalender oder per E-Mail direkt bei Svenja Fox. Anmeldeschluss ist der 27. Januar, 13 Uhr.


Das Foto sowie das PDF der Pressemitteilung, die Sie unter folgendem Link herunterladen können, dürfen Sie gerne im Rahmen Ihrer Veröffentlichung zum Thema und im Falle des Fotos mit Nennung der Bildquellenangabe frei verwenden:

Foto 01 (JPG, 1.9 MB):  Wildtiere wie das Rotwild haben es im Winter besonders schwer. © Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)

Foto 02 (JPG, 1.4 MB):Wildtierbiologe Peter Sürth bei der Spurensuche im Winter. © Peter Sürth

Pressemitteilung (PDF, 0.5 MB):  Mit der Nationalparkleitung unterwegs und weitere Veranstaltungen der kommenden Woche

 

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