Sciences sociales

Avant de lire la suite, imaginez-vous votre forêt idéale et gardez cette image en tête : à quoi ressemble-t-elle ? Quelles sont les couleurs, les formes et les odeurs qui s'y trouvent, et comment vous sentez-vous dans cet environnement ?

Les gens ont non seulement des représentations très différentes de la forêt, mais leurs besoins et leur attentes concernant la nature en général et le Parc National en particulier sont également très différents. Cela dépend des différentes conditions sociales, que les sociologues et les spécialistes en sciences sociales appellent « couches sociales » ou « circonstances sociales » : parce que si vous travaillez par exemple dans une grande ville dans un bureau ou à la maison en zone rurale, il y a une forte probabilité que cela ait une influence sur votre rapport à la nature. Une personne vivant dans une grande ville attend souvent autre chose du Parc National, par rapport à quelqu'un qui est constamment environné de nature.

Les spécialistes en sciences sociales du Parc National examinent divers aspects de ce phénomène et se concentrent notamment sur les domaines suivants:

  • sur les effets de l’expérience de la nature sur la cognition et l’émotion et sur la santé physique et mentale des personnes (voir : Expérience de la nature, Nature sauvage, Santé et détente),
  • sur les réalités historiques, culturelles et sociales de la relation homme-environnement et son impact sur la perception de la nature et du Parc National au fil du temps (voir : Suivi socio-culturel),
  • sur la perception et l'évaluation du Parc National (voir Acceptation), 
  • sur l'évaluation et le suivi des processus participatifs dans le Parc National dans le cadre du plan PNL (vous trouverez plus d'informations sur le plan PNL ici).

La réflexion sociologique sur la communication et l'interaction sociale occupe une place particulière, car elle représente à la fois un sujet et une méthode de recherche pour les spécialistes en sciences sociales du Parc National. En tant que sujet de recherche, de nombreuses interactions sociales sont étudiées et les résultats sont appliqués dans le but d'améliorer la collaboration interne dans le Parc National, sous la forme de travaux pratiques qui s'en inspirent. La recherche sur l'interaction sociale et la communication représente en elle-même un outil méthodologique pour bon nombre d'études citées ci-dessus (en particulier les études qualitatives) et elle est donc transversale par rapport aux domaines de recherche mentionnés ci-dessus.

À l'avenir, en plus de ces domaines de recherche, on examinera dans la pratique les répercussions économiques du Parc National sur la région et quels leviers économiques il peut apporter (voir : Suivi socio-économique).

Die Bilder, die Menschen von Wald und Natur im Kopf haben, sind etwas sehr persönliches. Jede und jeder nimmt Natur anders wahr und erwartet auch etwas anderes von ihr. Gleichzeitig nehmen Menschen die Natur nicht einfach nur wahr – sie halten sich in ihr auf, nutzen und gestalten sie. So ist es auch im Nordschwarzwald seit Jahrhunderten der Fall.

Deswegen ist es dem Nationalpark Schwarzwald ein Anliegen, mit einem sozialwissenschaftlichen Forschungsteam genau diese Beziehungen zwischen Mensch und Natur in den Fokus zu nehmen. Viele der Studien in diesem Bereich sind, wie das Projekt Nationalpark selbst, auf einen längeren Zeitraum ausgelegt. Wenn Natur sich selbst überlassen bleibt, passiert etwas – mit der Natur, aber auch mit der Region und den Menschen. Die Möglichkeit, diese Veränderungen über Jahrzehnte beobachten und analysieren zu können (die Forscherinnen und Forscher nennen das Monitoring), macht den Nationalpark auch aus wissenschaftlicher Sicht zu einem faszinierenden und einzigartigen Projekt.

Forschungsschwerpunkte

Der Fokus der sozialwissenschaftlichen Forschung des Nationalpark Schwarzwald liegt unter anderem auf folgenden Fragestellungen:

Das sozialwissenschaftliche Team forscht mitnichten abgeschottet im Schutzgebiet – es geht raus zu den Menschen in der Region. Um ihnen beispielsweise genau die oben skizzierten Fragen zu stellen: Was bedeutet Natur für Sie persönlich? Und was Wildnis? Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an den Nationalpark denken?

Gemeinsam mit Meinungsforschungsinstituten befragen die Forscherinnen und Forscher in regelmäßigen Abständen Menschen in ganz Baden-Württemberg und in den Ortschaften rund um den Nationalpark. So können sie Veränderungen über die Zeit untersuchen. Feste Bestandteile dieser Langzeituntersuchung sind neben repräsentativen Umfragen auch ausführlichere, offene Interviews, ergänzt durch punktuelle Einzelstudien.

Interessant ist natürlich nicht nur die Beziehung einzelner Menschen zum Nationalpark, sondern auch die der Wirtschaft in der Region. Das Sozioökonomische Monitoring (SÖM) untersucht die ökonomischen Auswirkungen in der unmittelbaren Umgebung des Nationalparks. Es ist langfristig und modular aufgebaut; das heißt, verschiedene Bestandteile werden zu verschiedenen Zeiten bearbeitet und wiederholt.

Das sozialwissenschaftliche Team im Nationalpark beschäftigt auch die Frage, wie viele Besucherinnen und Besucher warum und wie den Nationalpark besuchen und mit welchen Eindrücken sie das Schutzgebiet wieder verlassen. Diese Daten fließen direkt in die Praxis zurück, zum Beispiel bei Entscheidungen, wie die Besucherströme im Nationalpark sinnvoll gelenkt werden können.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Zählschranken, die im Gelände angebracht sind. Die Ergebnisse des Besuchermonitorings sind außerdem Bestandteile des sozioökonomischen und soziokulturellen Monitorings.

Wissenschaftliche Studien zeigen ganz klar: Natur und Bewegung beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen positiv. Dieser Forschungsbereich beschäftigt sich genau damit: Wie wirkt die Natur, wie wirkt ein Besuch im Nationalpark auf Menschen? Dabei geht es zum Beispiel darum, wie beides die Gesundheit fördern kann (zum Beispiel als Stressprävention) und welche Landschaftsformen als besonders erholsam wahrgenommen werden.

Ein wichtiges Ziel der Nationalparkverwaltung war es von Beginn an, die Öffentlichkeit – besonders natürlich die Menschen im Nordschwarzwald – in die Gestaltung des Parks einzubinden. Beteiligung meint, dass der Nationalpark transparent über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen informiert und dass sich interessierte Bürgerinnen und Bürger auch aktiv in die Prozesse einbringen können. Alle großen Themen wurden so im Rahmen des Nationalparkplans bis Ende 2018 gemeinsam bearbeitet. Am Ende entschied jeweils der Nationalparkrat, in dem die Region wiederum vertreten ist.

Diese Beteiligung hat das Forschungsteam wissenschaftlich begleitet und evaluiert, um sie weiter zu verbessern und so außerdem neue Formate entwickeln zu können, damit sich die Menschen der Region auch in Zukunft ganz unterschiedlich im Schutzgebiet und in dessen Weiterentwicklung einbringen können.

Kontakt

Ansprechpartner*in "Sozialwissenschaftliche Forschung":

Sie haben Fragen zu einem konkreten Forschungsbereich? Gerne können Sie unsere zuständigen Mitarbeiter*innen per Mail direkt kontaktieren.


Dr. Britta Böhr
Fachbereichsleiterin
Tel.: +49 (7449) 9 29 98 - 300
britta.boehr[at]nlp.bwl.de


Dr. Kerstin Ensinger
Leitung sozialwissenschaftliche Forschung
Forschung zu Erholung und Gesundheit
Tel.: +49 (7449) 9 29 98 - 320
kerstin.ensinger[at]nlp.bwl.de


Dr. Susanne Berzborn
Forschung zu Partizipation und Akzeptanz, Erholung und Gesundheit
Tel.: +49 (7449) 9 29 98 - 341
susanne.berzborn[at]nlp.bwl.de
 

Dr. Kerstin Botsch
Soziokulturelles Monitoring, Forschung zu Partizipation und Akzeptanz
Tel.: +49 (7449) 9 29 98 - 340
kerstin.botsch[at]nlp.bwl.de
 

Dr. Dominik Rüede
Regionale Entwicklung, Besuchermonitoring und sozioökonomisches Monitoring
Tel.: +49 (7449) 9 29 98 - 350
dominik.rueede[at]nlp.bwl.de

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