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Impressum

Nationalpark Schwarzwald
Schwarzwaldhochstr. 2
77889 Seebach}
07449 - 92998 0
07449 - 92998 499
info@nlp.bwl.de

Kontakt

Ansprechpartner*in "Nationalparkplan":

Sie haben spezifische Fragen zum Nationalparkplan des Nationalpark Schwarzwald? Gerne können Sie unser Team per Mail kontaktieren:

Regina Drobnik
Koordination von Abstimmungsprozessen, Nationalparkplanung
Tel.: +49 7442 18018 311
Regina.Drobnik[at]nlp.bwl.de

Dr. Britta Böhr, Fachbereichsleiterin,
Nationalparkplan
Tel.: +49 7442 18018 300
britta.boehr[at]nlp.bwl.de

Aufgaben & Ziele

Die Aufgaben und Ziele eines Nationalparks sind spannend und vielfältig. Vorrangiges Ziel des Nationalpark Schwarzwald beinhaltet dessen Motto "Natur Natur sein lassen", jedoch soll der Park auch den Menschen als Freizeit- und Erholungsort zur Verfügung stehen, damit diese sich bspw. von der Hektik des Alltags erholen können.

Um den verschiedensten Anforderungen gerecht zu werden, werden alle Aufgaben, Themen und Ziele im Nationalparkplan festgehalten und teilweise gleichzeitig oder nacheinander von der Nationalparkverwaltung (unter Beteiligung der Region) bearbeitet. Bei diesem handelt es sich um eine Art Betriebshandbuch des Parks.

Gesetzlich festgeschrieben ist, dass der Plan fünf Jahre nach Einrichtung des Parks, also im Jahr 2018, fertig sein muss. Anschließend wird er vom Nationalparkrat verabschiedet. Die ersten Module starteten im Frühjahr 2015. Einige davon sind bereits abgeschlossen, andere werden dauerhafter Bestandteil der Arbeit der Nationalparkverwaltung bleiben.

Grindenlebensraum im Nationalpark Schwarzwald

Der Arten- und Biotopschutz spielt im Nationalpark eine wichtige Rolle. Besonders berücksichtigt werden dabei die Lebensgemeinschaft Grinden und die sogenannten NATURA-2000-Arten, die besonderen Schutzes bedürfen. An diesem Modul werden zahlreiche Expert*innen, unter anderem vom Regierungspräsidium Karlsruhe, der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz in Karlsruhe und der Forstlichen Versuchsanstalt in Freiburg mitarbeiten. Auch die teilweise im Nationalpark liegenden FFH- und Vogelschutzgebiete werden selbstverständlich beachtet.

Status: In Erarbeitung

Waldarbeiter bei der Überprüfung von Bäumen

Benachbarte Wälder dürfen durch den Nationalpark keinen Schaden nehmen, so dass sie beispielsweise vor Borkenkäfern geschützt werden müssen. Dazu ist ein 500 Meter breiter Puffergürtel um den Park gezogen, indem befallene Bäume frühzeitig entfernt werden, um so eine Ausbreitung des Borkenkäfers zu verhindern.

Status: Beschlossen

Blühende Pflanze

Hier wird untersucht, welche Rolle der Nationalpark in unserem Alltag spielt beziehungsweise welchen Beitrag er für unsere Erholung und Gesundheit leisten kann. Dabei sollen ganz konkrete Angebote im Nationalpark entwickelt werden. Gleichzeitig wird analysiert, wie ein Zugang für alle mit dem Naturschutz in Einklang gebracht werden kann.

Status: In Erarbeitung

Forscher des Nationalparks bei der Arbeit

Im Nationalpark findet naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Forschung statt. Dieses Modul beschäftigt sich mit der Erstellung einer Forschungskonzeption sowie eines Systems, wie die Forschungsprojekte dokumentiert und zugänglich gemacht werden können. Zudem ist der Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerkes und die Abstimmung und Zusammenarbeit mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hier verankert.

Status: In Erarbeitung

Saisonstart Herrenwies

Das Modul Kooperationen ist ein Grundgerüst für die vielen verschiedenen Partnerschaften des Nationalparks. Zu den Partner*innen gehören beispielsweise Kindergärten, Schulen, Gemeinden, Kirchen, Hoteliers, Gastronomen und Betriebe aus der Region. Im Modul wird dargestellt, was der Nationalpark bei Partnerschaften voraussetzt, wie er sie führt und wie der Umgang mit seinen Partnern gepflegt wird.

Status: Beschlossen

Das Leitbild (PDF, 0.5 MB) soll das Selbstverständnis und die Grundprinzipien des Nationalparks darstellen. Es ist die Basis für alles Handeln im Park, formuliert aber neben Werten, Zielen und Aufgaben auch Visionen für die Zukunft. Auf seiner Sitzung am 30. April 2015 hat der Nationalparkrat das Leitbild der Nationalparkverwaltung beschlossen.

Status: Beschlossen

Kind erkundet die Natur

In diesem Modul geht es darum, Bildungsangebote für verschiedene Gruppen zu erarbeiten, wobei der Schwerpunkt auf Schulen und Kindergärten liegt. Ziel ist es bei den Kindern und Jugendlichen bereits in frühen Jahren Verständnis und Begeisterung für Wildnis zu wecken.

Status: In Erarbeitung

Ziel des Tourismuskonzept ist, dass die Nationalparkverwaltung vor Ort bei der Stärkung eines nachhaltigen und naturverträglichen Tourismus mitwirkt. Sie setzt Impulse durch eigene touristische Naturerfahrungs- und Bildungsangebote. Diese sollen mit dem touristischen Angebot in der Region und einem Verkehrs- und Wegekonzept vernetzt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit allen Tourismuspartner*innen der Region sowie des Landes ist dafür unbedingt notwendig. Dabei wird das Konzept federführend von der Nationalpark-Region erstellt.

Status: Beschlossen

Bustour zum Verkehrskonzept

Der Nationalpark Schwarzwald ist schon jetzt ein Besuchermagnet. Wenn der überwiegende Teil der Gäste wie bisher mit dem eigenen Auto anreist, steht das natürlich im Konflikt mit den vorrangigen Naturschutz- und Umweltzielen und ist eine Belastung für die Anwohner*innen. Daher ist es sehr wichtig, umweltfreundliche, barrierefreie und zuverlässige Alternativen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu schaffen. Das Vorgehen wird gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden und Landkreisen sowie dem Verkehrsministerium diskutiert (siehe Verkehrskonzept-Beteiligungsplattform).

Status: In Erarbeitung

Der Schutz und die Entwicklung von Naturwäldern ist eines der vorrangigen Ziele des Nationalparks. Auf einem Teil der Flächen könnten allerdings noch lenkende Maßnahmen nötig sein, zum Beispiel um Arten oder umliegende Wälder zu schützen. In der Entwicklungszone wird das solange möglich sein, bis sie in spätestens 30 Jahren ganz zur Kernzone geworden ist. In den 25 Prozent Managementzone werden dauerhaft lenkende Maßnahmen erfolgen. Manche im Schwarzwald vorkommenden Arten benötigen spezifische Lebensräume, wie die lichten Grinden, die ohne menschliche Pflege nicht bestehen könnten. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Auerhuhnpopulation im Nordschwarzwald gelegt.

Status: Beschlossen

Weg im dichten Wald

Ziel dieses Moduls ist eine Verbesserung des bestehenden Wegenetzes. Es soll sowohl den Schutz der Natur als auch das Erleben des Nationalparks für die unterschiedlichen Nutzergruppen gewährleisten. Am 3. April 2017 hat der Nationalparkrat das Wegekonzept angenommen. Die Erarbeitung des Konzepts erfolgte unter starker Einbeziehung der Öffentlichkeit. Als nächstes wird nun die Nationalparkverwaltung die Umsetzung des Konzeptes in die Wege leiten. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Am Ende der schrittweisen Umsetzung werden schließlich 80 Kilometer mehr Wege zum Wandern, Radfahren und Reiten ausgewiesen sein als vor der Gründung des Nationalparks.

Status: Beschlossen

      Rotwild

      Heimische Wildtiere sind wichtig für die dynamischen Prozesse im Nationalpark und gestalten die Lebensräume dort entscheidend mit. Da die Schalenwildtiere jedoch keine natürlichen Feinde mehr in der Region haben, muss der Mensch - vor allem in Entwicklungs- und Managementzone - regulierend eingreifen. Maßnahmen zum Schutz der umliegenden Wälder und der Tiere sind Thema dieses Moduls.

      Der erste Schritt dieses Moduls ist bereits getan: Anfang Februar 2015 hat der Nationalparkrat - nach einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit mit Führungen und einem Onlineforum - die Gebietsgliederung für das Schutzgebiet beschlossen. Die ersten vier Kernzonen umfassen demnach 32,5 Prozent der Fläche des Nationalparks. Der abschließende Schritt für dieses Modul wird nach Abschluss der meisten anderen erfolgen und sozusagen ein gebündeltes Kartenwerk darstellen (siehe Seite Lage & Zonierung).

      Status: In Erarbeitung

      Arten- und 
Naturschutz

      Arten- und
      Naturschutz

      Der Schutz der natürlichen Prozesse steht im Nationalpark Schwarzwald im Vordergrund. An einigen Stellen ist es allerdings notwendig, Ökosysteme - wie die Grinden - zu pflegen oder ...

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      Schutz der um-
liegenden Wälder

      Schutz der um-
      liegenden Wälder

      Die Nationalparkverwaltung ist sich ihrer Verantwortung für die benachbarten Wälder bewusst. Ein 500 Meter breiter Pufferstreifen rund um den Nationalpark schützt die umliegenden ...

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      Regionale Entwicklung

      Durch seine Einrichtungen und Angebote will der Nationalpark auch neue Impulse für eine positive regionale Entwicklung setzten - zum Beispiel in Richtung eines umweltverträglichen Tourismus. Hier geht es auch um Themen wie Verkehrs- und Wegeplanung, bei der Expert*innen sowie Bürger*innen aus den umliegenden Städten und Kreisen selbstverständlich intensiv mit einbezogen werden.

      Prozessschutz

      Prozessschutz

      Dass der Mensch die Natur zur Erfüllung seiner Bedürfnisse gezielt genutzt und gestaltet hat, hat unter anderem auch dazu geführt, das Lebensräume verloren gegangen und viele Arten ...

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      Nationalparkplan

      Nationalparkplan

      Das Betriebshandbuch des Nationalparks umfasst alle wichtigen Ziele, Aufgaben und Themen, die in sogenannten Modulen zum Teil nacheinander, zum Teil gleichzeitig bearbeitet werden: ...

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      Angebote für Gäste

      Angebote für Gäste

      Im Nationalpark können die Gäste Natur pur spüren und erleben. Dies zu ermöglichen, ist eine der Hauptaufgaben des Nationalparksteams. Die rund 300 Veranstaltungen - von der Kräuterwanderung bis zum wilden Theater - im aktuellen Jahresprogramm sollen Verständnis für die natürlichen Abläufe wecken und vielleicht sogar eine nachhaltige Liebe zur Natur wecken.

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      Forschung und Monitoring

      Forschung und Monitoring

      Im Nationalpark Schwarzwald wird geforscht - wobei nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch im Fokus steht. Natürlich ist der Prozessschutz das oberste Ziel des Nationalparks ...

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