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Nationalpark Schwarzwald
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Arten und Biotope schützen, Wildnis zulassen

Alpine Gebirgsschrecke ©Walter Finbkbeiner (Nationalpark Schwarzwald)
10.07.2018

Zwei geführte Wanderungen informieren über die unterschiedlichen Schutzgedanken im Nationalpark und ihre Vereinbarkeit

Arten- und Biotopschutz im Nationalpark. Das klingt nicht sonderlich aufsehenerregend, schließlich ist der Nationalpark ja ein Naturschutzgebiet. Nur: Der Nationalpark ist mehr als ein klassisches Naturschutzgebiet, er ist ein Schutzgebiet, in dem der Mensch zumindest in der Kernzone gar nicht mehr eingreifen soll. ‚Natur Natur sein lassen‘ – so lautet das Motto. Arten- und Biotopschutz hingegen meinen den Erhalt von bestehender Landschaft oder die Erweiterung bestimmter Biotope; oft genug sind dafür Eingriffe durch den Menschen notwendig. Im Nationalpark Schwarzwald werden beide Schutzzwecke umgesetzt. Wie das geht, erfahren Interessierte auf zwei informativen Wanderungen.  

„Im Nationalparkplan wird festgeschrieben, wie sich die unterschiedlichen Schutzzwecke des Nationalparks miteinander vereinbaren lassen“, sagt Marc Förschler, Leiter des Fachbereichs Ökologisches Monitoring, Forschung und Artenschutz. „Zum Modul Arten- und Biotopschutz gehören dabei die Grindenpflege, der Auerhuhnschutz und weitere Naturschutzmaßnahmen.“ Zudem werden die Managementpläne für das europäische Schutzgebietsnetz ‚Natura 2000‘ ebenfalls in den Nationalparkplan integriert – auch hierüber erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wanderung mehr. Und ganz klar: „Auch seltene Arten und deren Lebensräume, für die der Nationalpark eine besondere Verantwortung trägt, werden auf den Wanderungen vorgestellt“, so der Biologe, der natürlich auch gerne Fragen beantwortet.

Die Wanderungen am 17. und 19. Juli starten beide am Parkplatz Lotharpfad um 16 Uhr und dauern ca. drei Stunden. Anmeldeschluss ist jeweils am Tag vor der Veranstaltung um 13 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Per E-Mail unter veranstaltung@nlp.bwl.de oder per Telefon unter 07449 / 92 998 444.

Hintergrund:
Derzeit wird das Betriebshandbuch des Nationalparks, der Nationalparkplan, erarbeitet. Die Module dieses Plans sind wie die Kapitel eines Buches und legen fest, wie die einzelnen Themen im Nationalpark umgesetzt werden sollen. Insgesamt gibt es 14 Module – die Bandbreite reicht von Arten- und Biotopschutz bis hin zur Zonierung.








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