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Geo-Tag der Natur: Artenvielfalt einer Weißtanne

Die Erfassung der Arten spielt im Nationalpark eine große Rolle – auch am Geo-Tag der Natur sind die Forscher unterwegs, um Pilze und Insekten zu bestimmen und zu zählen. © Daniel Müller (Nationalpark Schwarzwald)
13.06.2018

Wer oder was wohnt eigentlich alles in, auf und von einer Weißtanne? Neben schon von weitem sichtbaren Tieren oder Pilzen beherbergen Bäume wie die Weißtanne auch noch viele weitere, versteckt lebende oder mit bloßem Auge kaum sichtbare Arten. Um diese zu erfassen, sammeln beziehungsweise kartieren Forscherinnen und Forscher des Nationalparks am Geo-Tag der Natur am 16. Juni alle Insekten, Flechten und Pilze an einer Weißtanne, die sie finden können, um sie zu bestimmen und zu zählen. Denn darum geht es beim Geo-Tag – um die deutschlandweite Erfassung aller Arten, die in der Natur vor unserer Haustür zu finden sind.

„Nur wenn wir regelmäßig schauen, welche Arten wir bei uns finden, welche Arten zurückgehen und welche Arten vielleicht auch neu hinzukommen, lernen wir das System Natur ein klein wenig besser kennen. Und können so auch bessere Schutzmaßnahmen für den Erhalt des Artenreichtums schaffen“, erklärt Jörn Buse, Insektenforscher am Nationalpark Schwarzwald, die Bemühungen vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aber auch naturbegeisterter Amateure, die diese besondere Inventur deutschlandweit durchführen.

Es gibt dabei kaum einen Lebensraum, der in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Rahmen des GEO-Tages unerforscht geblieben wäre – denn so lange gibt es diesen Tag bereits: Feuchtgebiete und Flussläufe, Trockenrasen und Hochgebirgsalmen, Nationalparks, Truppenübungsplätze und Industriebrachen zählten dazu. Im Nationalpark Schwarzwald kann man sich am Samstag nun vom Lebensraum Weißtanne überraschen lassen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer mitgehen möchte zum Sammeln und Kartieren muss um 9 Uhr zu  Treffpunkt am Euting-Grab kommen – von hier geht es dann ins Gebiet des ehemaligen Bannwalds Wilder See. Jeder, der Interesse hat, beim Bestimmen und Auswerten zuzuschauen, kann jederzeit zwischen 12 und 17 Uhr in den Seminarraum im Nationalparkzentrum Ruhestein kommen.

Sammlung / Kartierung der Arten
Termin:           Samstag, 16. Juni, 9 Uhr
Treffpunkt:     Euting-Grab / Wildseeblick
Zielgruppe:     alle Interessierten
Kosten:           kostenlos
Anmeldung:    nicht erforderlich

Bestimmung / Erfassung der Arten
Termin:           Samstag, 16. Juni, jederzeit von 12 – 17 Uhr
Treffpunkt:     Nationalparkzentrum Ruhestein
Zielgruppe:     alle Interessierten
Kosten:           kostenlos
Anmeldung:    nicht erforderlich








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