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Nationalpark Schwarzwald
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Winterzählung: Erste Ergebnisse

Dick eingemummelt zählten die Freiwilligen die Gäste im Nationalparkwinter.
25.01.2019

Tausende Gäste nutzten am dritten Januarwochenende die guten Bedingungen / Viele waren auf sportlichen Pfaden unterwegs

Es war die erste Besucherzählung in einem Nationalparkwinter: Am vergangenen Wochenende haben Zählteams im ganzen Schutzgebiet – dick eingepackt gegen die Kälte – sechs Stunden lang Vorbeikommende erfasst. „Wir möchten vor allem gerne herausfinden, wie sich die Nutzung des Nationalparks im Winter von der im Sommer unterscheidet“, erklärt Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl. Wie verteilen sich die Gäste auf Wanderwege, Langlaufloipen und Schneeschuhtrails? Welche Strecken und Gebiete sind in der kalten Jahreszeit besonders beliebt? Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor: An den insgesamt
34 Zählstellen konnten zwischen 10 und 16 Uhr – je nach Ort – zwischen wenigen und bis zu Hunderten von Gästen gezählt werden.

„Nach den vielen Tagen, in denen die Schneebruchgefahr im Wald zu groß war, um die winterlichen Schwarzwaldhöhen genießen zu können, hatten wir am vergangenen Wochenende gute bis sehr gute Bedingungen für den Wintersport oder einfach einen Gang an die frische Luft“, sagt Dominik Rüede, Leiter des Bereichs regionale Entwicklung des Nationalparks Schwarzwald und zuständig für die Besucherzählung. Da im Winter viele Wege gesperrt sind, um den Wildtieren Ruhe zu gönnen oder weil sie bei Schnee schlicht zu gefährlich sind, gab es diesmal nur gut halb so viele Zählpunkte wie im Sommer.

Besonders beliebt waren am Sonntag der Schliffkopfgipfel, an dem die vom Freundeskreis organisierten Freiwilligen 450 Besucherinnen und Besucher zählen konnten. Am Herrenwieser Langlaufcenter starteten rund 500 Langläuferinnen und Langläufer ihre Tour, am Seibelseckle gingen oder liefen sogar rund 900 Gäste in die verschiedenen Richtungen Insgesamt zeige sich im Winter ein anderes Nutzungsprofil, als im Winter, so Rüede. Ranger Patrick Stader kann das aus der Praxis nur bestätigen: „Luchs-, Wildnis- und Lotharpfad haben im Sommer eine deutlich höhere Bedeutung – was ja auch nicht verwunderlich ist, weil wir die meiste Zeit im Winter von einem Besuch der Pfade abraten müssen, sie bei Schnee sogar sperren.“

Auswertung dauert noch

Sehr stark frequentiert und an vielen Rändern zugeparkt war wie so oft an Wochenenden die Schwarzwaldhochstraße– hier spielte aber ohne Frage auch der Wintersport an den angrenzenden Ski- und Rodelhängen eine große Rolle. „Diese rein auf die Skihänge strömenden Besucherinnen und Besucher haben wir natürlich nicht mitgezählt, da diese Angebote außerhalb des Nationalparks liegen“, sagt Rüede.

Nun steht noch eine Menge Arbeit an, denn die Zahlen der einzelnen Punkte lassen sich nicht einfach zu Gesamtsummen für den gesamten Park aufaddieren, schließlich sollen Doppelungen möglichst vermieden werden. „Die Gesamtzahl werden wir auch in mit den Daten der automatischen Zählschränken abgleichen – das ist auch interessant, um die Gesamtbesuche pro Jahr hochrechnen zu können.“