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Direkter Draht: Nationalpark will Beteiligung weiterentwickeln

Eine Frau sitzt vor der Onlineumfrage zur Beteiligung.

Die Onlineumfrage ist bis zum 6. Oktober aktiv. © Regina Drobnik (Nationalpark Schwarzwald)

13.09.2019

Online-Umfrage vom 13. September bis 6. Oktober / Waldenspuhl: „Wir sind dankbar für so viele gute Ideen“

Das Thema Beteiligung hat schon vor Gründung des Nationalparks eine große Rolle gespielt und liegt dem Team des Schutzgebiets besonders am Herzen. „Es ist wunderbar zu sehen, wie viele gute Ideen und wichtige Impulse aus der Region schon in unsere Arbeit geflossen sind“, sagt Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl. Bisher ging es dabei meist um den Nationalparkplan, in dem in den ersten fünf Jahren die Weichen für so wichtige Themen wie das Wegekonzept, die Wildnisbildung oder die Forschung im Nationalpark gestellt wurden. Ende 2018 gab der Nationalparkrat grünes Licht für die letzten Kapitel dieses Betriebshandbuchs. Die Beteiligung soll damit aber nicht enden – sondern nun selbst zum Thema werden.

Mit einer Online-Umfrage vom 13. September bis zum 6. Oktober möchte das kleine Team, das sich in der Nationalparkverwaltung besonders um dieses Thema kümmert, herausfinden, wie sich der direkte Draht in die Region künftig noch verbessern lässt. „Uns sind dabei insbesondere die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in der Region wichtig, denn sie leben schließlich in direkter Nachbarschaft zum Nationalpark. Es geht um einen guten Austausch, aber auch um Angebote, die zum Miterleben und Mitmachen einladen“, sagt Lisa Milbrandt, zuständig für den Nationalparkplan.

Input der Bürgerinnen und Bürger hat schon einiges verändert

„Beteiligung ist nicht immer ganz einfach und oft auch missverständlich“, erklärt Regina Drobnik, die die Beteiligungsprozesse im Nationalpark koordiniert. So verstünden beispielsweise viele Menschen unter Beteiligung, „dass sie auch mitentscheiden können“. Im Falle des Nationalparks ist dies zwar nicht möglich, laut Gesetz darf allein der Nationalparkrat, in dem unter anderem die angrenzenden Gemeinden und Landkreise vertreten sind, entscheiden. „Trotzdem hat der Input der Bürgerinnen und Bürger einiges am Nationalparkplan verändert“, betont Drobnik. „Wir möchten nun unter anderem herausfinden, wie wir diese Veränderungen noch besser kommunizieren können, so dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Umfragen, Führungen oder Diskussionsveranstaltungen auch mit ihren Beiträgen wiederfinden.“ 

Die Online-Umfrage (Link: https://umfragen.landbw.de/NLP/SitePages/Homepage.aspx) besteht aus acht Fragen und dauert etwa fünf Minuten. „Uns interessiert auch, welche Themen rund um den Nationalpark die Menschen gerade besonders beschäftigen – und wie sie gerne einbezogen werden möchten“, sagt Regina Drobnik. Am 11. Oktober 2019 gibt es zu diesem Thema auch einen Workshop mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Kooperation mit der Führungsakademie Baden-Württemberg. Wer Interesse hat, auch daran teilzunehmen, kann sich noch bis zum 8. Oktober 2019 unter beteiligung@nlp.bwl.de anmelden (die Plätze sind begrenzt).

Und wer regelmäßig informiert werden möchte über das Thema Beteiligung im Nationalpark, für den ist auch der E-Mail-Verteiler eine gute Möglichkeit. Das Beteiligungsteam verschickt darüber Neuigkeiten und Veranstaltungstipps rund um den Nationalparkplan und dessen Umsetzung. Bei Interesse einfach eine E-Mail an beteiligung@nlp.bwl.de mit dem Betreff „E-Mail-Verteiler“ schicken.

Hintergrund

In den vergangenen Jahren hat der Nationalpark bereits verschiedene Formen von Beteiligung erprobt: Busfahrten zum Verkehrskonzept, Exkursionen zum Wildtiermanagement oder Online-Umfragen zur Gebietsgliederung und zum Wegekonzept. Allein im insgesamt anderthalb Jahre dauernden Prozess zum Wegekonzept kamen fast 1000 Anmerkungen zusammen, das Konzept wurde daraufhin an mehreren Stellen geändert. Seit 2018 gibt es außerdem jährlich Informationsveranstaltungen, bei denen alle relevanten Themen des Nationalparkplans mit Infoständen vertreten sind, an denen Interessierte mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen können.








© Auerhahn - Foto: Arne Kolb