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FÖJ und BuFDi: Neue Gesichter - neue Aufgaben

Sechs neue Freiwilligendienstleistende am Nationalpark, von links: Gesine, Lena, Ben, Agathe, Silias und Katrina. ©Matthias Eberspächer (Nationalpark Schwarzwald)

Sechs neue Freiwilligendienstleistende am Nationalpark, von links: Gesine, Lena, Ben, Agathe, Silias und Katrina. ©Matthias Eberspächer (Nationalpark Schwarzwald)

18.10.2019

Gesine, Lena, Ben, Agathe, Silias und Katrina: Das sind die sechs jungen Menschen, die am 1. September einen Freiwiligendienst im Nationalpark angetreten haben. Ein Jahr lang werden sie das Team des Nationalparks bei der Arbeit unterstützen.

Es war keine leichte Sache, aus vielen tollen Bewerbungen eine Auswahl treffen zu müssen. Aber nun sind die sechs jungen Menschen, die die Zusage erhalten haben, bereits seit einigen Wochen da und bilden ein motiviertes Team: als Freiwilligendienstleistende werden sie die Arbeit der Nationalparkverwaltung für ein Jahr unterstützen und bereichern. Agathe wird beim Team der Natur- und Wildnisbildung ein deutsch-französisches Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren; Ben geht als Bundesfreiwilligendienstleistender (Bufdi) in den Fachbereich Wald und Naturschutz; Gesine ist FÖJlerin und wie Agathe dem Team der Natur- und Wildnisbildung zugeordnet; Lena wird ihr FÖJ beim Rangerteam machen, ebenso wie Katrina, die als Bufdi aber auch Aufgaben im Infozentrum übernehmen möchte; und Bufdi Silias schließlich wird im Fachbereich Ökologisches Monitoring und Artenschutz zu finden sein.

"Wir haben damit zum ersten Mal auch ein deutsch-französisches FÖJ bei uns im Nationalpark", freut sich Matthias Eberspächer vom Team der Wildnisbildung, der die Freiwilligendienstleistenden gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen betreut. Und auch, dass es mehr Frauen als Männer gab, die ihren Dienst im Nationalpark antreten wollten, war neu. Denn oft genug sind gerade Berufe rund um die Themen Wald, Holz und Natur männlich dominiert. "Ich habe einfach eine Leidenschaft für Natur und Naturschutz", sagt Lena. Sie hat die Arbeit im Rangerteam bewusst gewählt - für sie ein Glücksgriff, sagt sie. "Es ist spannend, mehr über die Natur zu erfahren und draußen im Wald tätig sein zu können."

Katrina hat bei ihrer Bewerbung gefallen, dass der Nationalpark Schwarzwald gut organisiert wirke - die Webseite habe ihr gleich gut gefallen. Und den Nordschwarzwald kennt sie auch schon ein wenig, da sie bereits beim Trekking hier im Wald übernachtet hat. Dass sie jetzt als Bufdi und nicht als FÖJlerin dabei ist, liegt vor allem an der Zuteilung der Positionen: "Bei der ausgeschriebenen Stelle für einen Bufdi waren zwei Bereiche dabei - nicht nur der Einsatz im Rangerteam, sondern eben auch die Arbeit in der Besucherinformation und im Büro. Das auch zu lernen, ist kein Fehler, denke ich." Die sechs Freiwilligendienstleistenden können sich jedenfalls jetzt ein Jahr lang im Park und auch in unterschiedlichen Aufgabengebieten umschauen, bevor sie sich nach dieser berufsorientierenden Phase auf ihren eigenen Ausbildungsweg machen werden. Denn eines ist im Nationalpark klar: Die FÖJler und Bufdis sind zwar bestimmten Fachbereichen zugeordnet  und arbeiten dort hauptsächlich, aber sie können auch die anderen Bereiche in Schnupperwochen kennenlernen.

Hintergrund:
Wer nach der Schule erstmal in ein neues Aufgabengebiet schnuppern will, um zu testen, ob das was für die berufliche Zukunft sein könnte, der kann sich für ein Freiwilliges Jahr in verschiedenen Organisationen und Einrichtungen in Deutschland entscheiden – so auch im Nationalpark. Hier im Großschutzgebiet im Nordschwarzwald geht es um verschiedene Aufgabenbereiche, von Naturwissenschaft über Besucherinformation und Pädagogik bis hin zum Handwerk, in denen junge Menschen als FÖJler (Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder als Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) Dienst tun können. Die Bewerbungen für das jeweils am 1. September startende Freiwillige Jahr können immer ab Januar eingereicht werden. Mehr Infos dazu gibt es hier.








© Auerhahn - Foto: Arne Kolb