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Israelische Ranger zu Besuch

Israelische Ranger posieren im Nationalpark Schwarzwald zusammen mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen für ein Foto.
18.06.2019

Zum zweiten Mal geht es bei dem Treffen im Nationalpark Schwarzwald um gemeinsame Themen und Probleme in Schutzgebieten der jeweiligen Länder

Fünf israelische Ranger sind seit dem Wochenende im Nationalpark Schwarzwald zu Gast, um sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Schwarzwälder Schutzgebiet über gemeinsame Themen auszutauschen. Am 10. Juni hatte die Delegation aus Israel ihren Deutschlandbesuch mit einem Aufenthalt im Nationalpark Bayerischer Wald gestartet. Nach einem Stopp im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und drei Tagen Nationalpark Schwarzwald führt die Tour nun noch ins Biosphärengebiet Südschwarzwald zum Feldberg, bevor die Gäste Ende der Woche zurückfliegen. „Es freut mich, dass die Großschutzgebiete im Land bei diesem Austausch auf Fachebene so eng zusammenarbeiten; das zeigt, dass die Rangerinnen und Ranger auch hier gut vernetzt sind“, sagt Nationalparkleiter Thomas Waldenspuhl.

 

Auch der israelische Dachverband der dortigen Schutzgebiete schätzt den Austausch mit deutschen Partnern offenbar – allein auf Rangerebene ist dies schon der dritte Besuch. Die Idee entstand bereits 2016 auf dem internationalen Rangerkongress in Colorado, USA. „Damals haben die Verantwortlichen beschlossen, ein fortlaufendes Austauschprogramm zwischen den Rangerverbänden Israels und Deutschlands zu initiieren“, berichtet Patrick Stader, Leitender Ranger im Nationalpark Schwarzwald.

Nachdem eine erste israelische Gruppe 2017 den Nationalpark Bayerischer Wald besucht hatte, wurde das Programm auch auf den Schwarzwald ausgedehnt. „Das passte insofern besonders gut, weil im selben Jahr auch unsere Partnerschaft mit dem israelischen Nationalpark Carmel Mountain in der Nähe von Haifa entstand“, erzählt Thomas Waldenspuhl.

Bei dem Rangeraustausch – auch aus dem Schwarzwald gab es schon zwei Besuche in Israel - geht es vor allem um gegenseitige Unterstützung und Schulung. „Die Natur kennt keine Grenzen, ebenso wenig wie die Arbeit im Rangeralltag“, bringt es Patrick Stader auf den Punkt. „Ein internationaler fachlicher Austausch öffnet Horizonte und lenkt den Fokus auf die gemeinschaftlichen Bemühungen zum Schutz und Erhalt der globalen Biodiversität.“

Im Zuge der Kooperation können die Rangerinnen und Ranger aber auch persönlich erfahren, welche anderen Schwerpunkte die Arbeit im gleichen Berufsfeld in einem anderen Land mit sich bringt. Während in Israel die Bekämpfung von Wilderei und das Wildtiermanagement eine zentrale Rolle spielen, liegt der Fokus in vielen deutschen Schutzgebieten stark auf der Besucherinformation und Umweltbildung.

Hintergrund

Das „Twinning-Programm“ ist ein langfristig angelegter Fachaustausch der Rangerverbände Israels und Deutschlands. Jedes Jahr soll es gegenseitige Besuche geben. Das Programm läuft unter dem Dach des internationalen Rangerverbandes sowie des Europäischen Rangerverbandes. Die deutschen Kooperationsgebiete sind die Naturwacht Brandenburg, der Nationalpark Bayerischer Wald und der Nationalpark Schwarzwald. Der Austausch im Nationalpark Schwarzwald wird finanziell auch durch den Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald unterstützt.