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Ein bisschen Wildnis an die Schule bringen

© Susanne Pimentel (Naturschutzzentrum Karlsruhe)

© Susanne Pimentel (Naturschutzzentrum Karlsruhe)

25.10.2019

Eine Pädagogische Fortbildung von Nationalpark Schwarzwald und Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwörth am 16. Oktober gab Einblicke in die Arbeit der Wildnisbildung-Teams.

Aus dem Klassenzimmer raus in Wald und Aue, um die Natur besser begreifen zu können und ein Verständnis für die Vorgänge in der Natur zu entwickeln – das sind Ansätze der Wildnisbildung im Nationalpark Schwarzwald (NLP) und der Naturpädagogik des Naturschutzzentrums Karlsruhe (NAZKA). Und die Konzepte lassen sich auch prima im Schulalltag umsetzen. Wie, das konnten 17 Lehrerinnen und Lehrer von unterschiedlichen Schulformen auf einer Fortbildungsveranstaltung lernen.

„Das Leitbild 'Natur Natur sein lassen' verbindet alle Nationalparks der Welt miteinander. Der Nationalpark Schwarzwald arbeitet zusätzlich nach dem Motto 'Eine Spur wilder'. In dieser Fortbildung sind die Teilnehmenden gemeinsam dem Begriff der Wildnis auf die Spur gegangen“, so Sebastian Schwab, Leiter der Wildnisbildung im Nationalpark Schwarzwald. Was Wildnis von gepflegter und gehegter Natur unterscheidet, kann man im Gebiet des Nationalparks eindrucksvoll erleben. Beispielsweise auf der sogenannten großen Bannwaldrunde, auf der die Pädagoginnen und Pädagogen über Stock und Stein in das über 100 Jahre alte ehemalige Bannwaldgebiet rund um den Wilden See eintauchen konnten.

„Die Fortbildung hat Grundlagen der Wildnisbildung vermittelt und eigene Erfahrungen in der verwildernden Natur ermöglicht“, sagt Svenja Fox vom Team der Wildnisbildung des Nationalparks, die gemeinsam mit Susanne Pimentel (NAZKA) und Angelika Sellig (NLP) die Gruppe durch den Tag führte. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Einblicke in den Nationalpark und den dort geltenden Prozessschutz gewinnen, der eine neue Wildnis entstehen lässt. Doch natürlich haben wir nicht nur Theorie vermittelt. Wir haben auch Methoden der Wildnisbildung geübt, sie diskutiert - und gemeinsam ganz praktische Vorschläge entwickelt, wie auch an Schulen wildere Ecken entstehen können, um die Wildnis vor der Haustür für Kinder und Jugendliche besser begreifbar zu machen."








© Auerhahn - Foto: Arne Kolb