Landschaft im Nationalpark

Im Nationalpark gibt es viel Wald.
Aber es gibt auch noch andere Landschaften.

Grinden

Eine Grinde ist eine große Fläche ohne Bäume.
Sie liegt weit oben.
Früher waren dort Bäume.
Aber sie wurden abgeholzt.
Jetzt wachsen auf den Grinden Gräser, Moose und Kräuter.

Auf den Grinden weiden Tiere.
Zum Beispiel Pferde, Schafe oder Rinder.
Die Tiere fressen kleine Bäume und Büsche ab.
So wachsen die Grinden nicht zu.
Im Nationalpark Schwarzwald finden sich zum Beispiel Grinden auf dem Schliffkopf.
Früher lebten dort Hirten und Hirtinnen mit ihren Tieren.

Moore

Moore sind nasse Landschaften.
Der Boden ist weich und feucht, oft wie ein Schwamm.
In Mooren wächst besonderes Gras, zum Beispiel Torfmoos.

Im Nationalpark sind Moore wichtige Lebensräume.
Seltene Tiere und Pflanzen fühlen sich hier wohl.
Moore sind wichtig fürs Klima.
Sie speichern Kohlenstoff. 
Ohne die Moore würde Kohlenstoff die Luft erwärmen.

Seen

Im Nationalpark Schwarzwald gibt es auch viele Seen.
Diese Seen nennt man Karseen.
Kar ist ein altes Wort für Becken oder Mulde. 

Die Karseen gibt es schon sehr lange.
Sie sind in der Eiszeit entstanden.

In der Eiszeit gab es in diesem Gebiet Gletscher.
Also große Eisflächen in den Bergen.
Das Eis hat tiefe Mulden in den Stein gegraben.
Später sind die Gletscher getaut.
Das Tauwasser blieb in den Mulden zurück.
Daraus wurden dann die Karseen.

Zum Beispiel der Der Buhlbach-See und der Huzenbacher See.