Wegekonzept

Natur vor Beeinflussung durch den Menschen schützen – und sie gleichzeitig zugänglich machen für Erholungs- und Bildungszwecke: Das ist ein durch das Nationalparkgesetz vorgegebener Spagat, den es zu lösen gilt. Im Wegekonzept des Nationalparks Schwarzwald wird definiert, wie das gelingen kann. Mit der Gründung des Parks wurden alle bestehenden Wege unter die Lupe genommen und neu beurteilt. Mithilfe intensiver Bürgerbeteiligung konnte das Wegenetz im Nationalpark auf die neuen Bedürfnisse hin ausgerichtet werden.

Egal, ob man nun zu Fuß, mit dem Rad, dem Pferd, auf Schneeschuhen und Langlaufskiern oder möglichst barrierefrei unterwegs sein möchte – für die unterschiedlichen Nutzergruppen wurden insgesamt mehr als 400 Kilometer öffentlicher Wege ausgewiesen, sodass ein Erleben der wilder werdenden Natur möglich ist.

Aus Rücksicht auf die Wildtiere und den strengen Schutzstatus gilt im gesamten Nationalpark jedoch ein allgemeines Wegegebot. Besucherinnen und Besucher dürfen die ausgewiesenen Wege nicht verlassen – genau wie Hunde, die deshalb auch angeleint sein müssen. Zudem können einzelne Wegabschnitte saisonal gesperrt werden, um vor allem im Winter wichtige zusätzliche Ruhezonen für Wildtiere zu schaffen.

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