Barrierefreiheit im Haus und Ausstellung

Bei der Planung und dem Bau des neuen Nationalparkzentrums und der Ausstellung wurde Barrierefreiheit immer mitgedacht. Alles ist so barrierearm wie möglich gestaltet - egal, ob es um eine Seh- eine Hör- oder eine Mobilitätseinschränkung geht oder um Sprachbarrieren. Auch wurde an die Bedürfnisse von Gästen mit Kinderwagen oder Rollatoren bzw. Gehstöcken gedacht.

Sie erreichen den Eingang des Nationalparkzentrums barrierearm vom Parkplatz mit ausgewiesenen Parkständen für Menschen mit Behinderung über stufenfreie asphaltierte Wege mit leichtem Gefälle.

Die Eingangstüren öffnen automatisch während der Öffnungszeiten des Hauses.

Das Nationalparkzentrum, Foyer, Kino, Gastronomie und die Wechselausstellung sind ebenerdig zugänglich. Das erste Obergeschoss sowie das unterste Stockwerk (Ausgang der Ausstellung) sind erreichbar mittels Fahrstühlen. Die Infotheke des Nationalparks sowie der Nationalpark-Region im Foyer haben einen unterfahrbaren Tresen. Assistenzhunde sind im Haus erlaubt. Die Brücke der Wildnis außerhalb des Gebäudes hat als Untergrund einen Gitterrost mit 3 cm Lochweite. Der Turm ist nicht barrierefrei zu begehen. Der Aufstieg erfolgt über ein enges Treppenhaus.

Hinweise zur Anreise finden Sie hier.

Die Ausstellung hat ein leichtes Gefälle von bis zu 6 %, das immer wieder durch ebene Bereiche unterbrochen ist. Die Bauweise der einzelnen Gebäuderiegel ist lang und schmal. Die Ausstellung hat keine Außenfenster (kein Tageslicht) und ist entsprechend dunkel. Im ersten Ausstellungsbereichs gibt es eine Nachtsimulation, die ca. 5 Minuten dauert.

Zu Beginn sowie in der Mitte der Ausstellung kommen Sie durch Bereiche, in denen Filme mit einer Gewittersituation gezeigt werden (Lichtblitze).

Der Zutritt zur Ausstellung erfolgt über ein Drehkreuz, direkt daneben befindet sich eine Schwenktür. Die Ausstellung beginnt mit einem kurzen Film in einem Raum mit Treppe. Für Personen im Rollstuhl, mit Gehhilfen oder Kinderwagen gibt es einen Hublift. Eine Fernbedienung dafür erhalten Sie an der Infotheke.

Alternativ lässt sich der Hublift mittels einer App bedienen. Dazu können Sie sich die App im Google Playstore oder im Apple App Store herunterladen. Vor Ort können Sie sich dann mit dem Lift über Bluetooth verbinden. Mehr Infos dazu erhalten Sie hier.

Die Ausstellung hat ein leichtes Gefälle von bis zu 6 %, das immer wieder durch ebene Bereiche unterbrochen ist. Der Bodenbelag besteht aus Fallschutzmatten. Die einzelnen Exponate wurden, soweit möglich, unterfahrbar gebaut.

Tragbare Museumshocker, die auch als Gehhilfen dienen können, können Sie an der Infotheke ausleihen. Auch einen Rollstuhl können Sie für die Dauer des Ausstellungsbesuchs an der Infotheke ausleihen. Den Bedarf hierfür melden Sie bitte im Vorfeld bei uns an.

Das Nationalparkzentrum ist mit einem Blindenleitsystem mit Aufmerksamkeitspunkten versehen. Wichtiger Hinweis: Innerhalb der Ausstellung ist das Blindenleitsystem noch nicht fertiggestellt. Auch ertastbare Modelle und Audioguides für die Ausstellung sind noch in Erarbeitung.

Assistenzhunde sind in der Ausstellung erlaubt.

Die Inhalte der Ausstellung sind komplett in Deutscher Gebärdensprache (DGS) zugänglich. Die Sprachauswahl an den einzelnen Monitoren erfolgt mit einem Chip. Den Chip erhalten Sie an der Infotheke.

An verschiedenen Stellen in der Ausstellung sind sogenannte „Soundduschen“ installiert. Dies sind in der Decke verbaute Lautsprecher, die Audioinformationen punktuell nach unten wiedergeben. Für eine optimale Akustik ist es hier wichtig, sich genau unter dem Lautsprecher zu positionieren. Sie erkennen diese Soundduschen an einer Holzplakette mit einer Handsilhouette. Hier können Sie durch das Auflegen Ihrer Hand die Audiospur aktivieren.

Der Vortragssaal „Bärenstein“ sowie das Kino im Nationalparkzentrum verfügen über Induktionsschleifen.

Weitere Informationen zu Angeboten in Gebärdensprache im Nationalpark finden Sie hier.

Im letzten Riegel der Ausstellung verengt sich das Gebäude. Die Gänge sind meist schmal und dunkel.

Ein vesrpiegelter Raum kann etwas irritierend wirken.

An einem kurzen Abschnitt werden an der Decke zeitweise laufende Mäuse simuliert.

Hinweis für Menschen mit Epilepsie: An zwei Stellen in der Ausstellung (Film „Preshow“ am Anfang der Ausstellung und Film im Herbstraum) kommen Lichtblitze vor.